"In Bayern dahoam, in der Welt zu Hause!"


Die bayerische Tradition der Liberalitas Bavariae, also "Leben und leben lassen", soll wieder aufleben!

Wir, die junge Generation aus Bayern, sind stolz auf unsere Traditionen, wir lieben unser Bayernland. Wir sind weltoffen und gehen auf andere zu - nicht nur zu Wiesenzeiten!

 

Derzeit studiere ich an der Hochschule für Politik München und beschätige mich mit Parteienforschung, USA, Russland und besonders Umweltpolitik.

Ich arbeite als freier Journalist, vor allem für den Rundschau-Verlag im Landkreis Miesbach. Außerdem verbringe ich viel Zeit bei meinen Bienen in Miesbach und Umgebung.

 

Viel Spaß auf meiner Homepage!

 

Thomas Michael Klotz



Denn sie verstehen nicht, was sie tun...

Der neue Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat seinen Antrittsbesuch in Frankreich begangenen. Die Personalrochaden in der Bundesregierung zeigen einmal mehr, dass die Parteien die Protestwähler nicht verstanden haben.

 

 

Es erinnert ein wenig an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“: Unsere Politiker wechseln von einem Ressort in das andere. Fristlos. Hauptsache, der Schreibtischsessel ist bequem. So geistern immer wieder die gleichen Gesichter durch die Bundeskabinette.

 

 

  • Frank-Walter Steinmeier soll vom Außenministerium ins Schloss Bellevue, den Amtssitz des Bundespräsidenten wechseln. Zuvor war Steinmeier bereits Chef im Bundeskanzleramt (unter Gerhard Schröder), Vizekanzler und Kanzlerkandidat. Jetzt wird er aller Voraussicht nach deutsches Staatsoberhaupt.
  • Sigmar Gabriel wechselt vom Wirtschafts- in das Außenministerium. Er war bereits niedersächsischer Ministerpräsident, Bundesumweltminister und Vizekanzler. Zugunsten von Martin Schulz verzichtete Gabriel auf die Kanzlerkandidatur.
  • Brigitte Zypries war Bundesjustizministerin, Parlamentarische Staatssekretärin für IT, Luft- und Raumfahrt und ist jetzt Bundeswirtschaftsministerin.

 

Das alles nervt die Bürger in Deutschland! Warum ist Gabriel von heute auf morgen dazu befähigt, die außenpolitische Geschicke des Landes zu lenken, wo er sich gerade noch mit Wirtschaftspolitik beschäftigte? Und die Ressorts Justiz und Wirtschaft haben zwar gewisse Berührungspunkte: Aber so viele, dass man einfach so hin- und herspringen kann?

 

 

Auch beim politischen Gegner gibt es Beispiele für derlei Rochaden:

 

 

  • Die ehemalige CSU-Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner wechselte ins Münchner Wirtschaftsministerium. Frei nach dem Motto: Fällt ja nur das „Bundesland-“ weg.
  • Eines der beliebtesten (und zugleich absurdesten) Beispiele für ein „Ämtlein wechsel dich“ bietet die CDU-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Sie wechselte aus dem Familienministerium an die Spitze der Bundeswehr.

 

Ich möchte diesen (zum großen Teil sehr honorigen) Persönlichkeiten nicht ihre Kompetenzen absprechen. Zum Teil machen sie einen guten Job. Aber es verwundert die Menschen doch schon sehr, wie die  Posten- und Pöstchenvergabe vor allem in Zeiten der Großen Koalition funktioniert. Außerdem wird auch oftmals der frische Wind vermisst, den eine neue Personalie an der Spitze mit sich bringen könnte.

 

Auch hier sollten die Parteien wieder mehr Gespür für die Empfindungen der Menschen haben. Auch hier sollten die politischen Persönlichkeiten nicht an ihren Posten kleben als gäbe es keine personellen Alternativen. Sie schaden damit sich selbst, den öffentlichen Ämtern und ihrer Partei im Ansehen. Lieber einen positiven Schlussstrich ziehen und mit Würde abtreten!

 

 

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